WEA 파트너십 프로젝트 보조금: 21.218 €
Im Jahr 2024 setzte sich die WEA Partnership im Rahmen ihrer Anwaltschaftsarbeit bei den Vereinten Nationen in mehreren dringenden Menschenrechtsfällen für verfolgte Christen ein.
Ein Schwerpunkt lag auf Pakistan, wo Anti-Blasphemie-Gesetze wiederholt gegen Christen instrumentalisiert werden. Nach schweren Angriffen auf Kirchen und Wohnhäuser im August 2023 unterstützte die WEA die Evangelische Allianz in Pakistan durch diplomatische Vermittlung. Im Mai 2024 initiierte unser UN-Vertreter in Genf, Gaetan Roy, in Islamabad ein Dialogtreffen zwischen führenden muslimischen und christlichen Vertretern. Ergänzend fanden regelmäßige Gespräche bei der pakistanischen UN-Vertretung in Genf statt, um gemeinsame Schritte gegen religiösen Extremismus vorzubereiten. Konkrete Maßnahmen sind für 2025 geplant.
In einem weiteren Fall unterstützte die WEA auf Anfrage von Open Doors eine pakistanische christliche Familie bei Gesprächen mit dem UNHCR in Nepal, um Schutz und Anerkennung ihres Flüchtlingsstatus zu erreichen. Weitere Abstimmungen mit zuständigen Behörden laufen.
Darüber hinaus war die WEA 2024 diplomatisch in mehreren Ländern aktiv, darunter Algerien, Kuba, Nepal, Syrien, Gambia und im Nahen Osten. Die anwaltschaftliche Arbeit umfasste zahlreiche Gespräche und Netzwerktreffen mit UN-Diplomaten sowie politischen Entscheidungsträgern auf deutscher und europäischer Ebene.
