Partenaires du projet: Gebende Hände aus Bonn und Serve the Nation International aus Braunschweig
Projektzuschuss von WEA Partnership: 60.000 €
Afghanistan ist aufgrund seiner geologischen Lage stark erdbebengefährdet. Im Juni 2022 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5,9 die Provinzen Khost und Paktika. Über 1.000 Menschen kamen ums Leben, rund 4.500 Häuser wurden zerstört oder beschädigt.
Zwischen Juni und Dezember 2022 führte Serve the Nations International mit Unterstützung von WEA Partnership und „Gebende Hände“ aus Bonn drei Nothilfeeinsätze durch. Dabei wurden 1.150 Familien mit über 8.000 Menschen in sechs abgelegenen Dörfern mit Zelten und Lebensmitteln versorgt.
Aufgrund der anhaltenden Wohnungsnot initiierten Serve the Nations International und WEA Partnership ein Wiederaufbauprojekt in der Provinz Khost. Über einen Projektzuschuss von 60.000 € erhielten 30 erdbebengeschädigte Familien, um Baumaterialien für den Bau eines Zimmers mit zwei Fenstern und einer Tür kaufen. Die Familien beteiligten sich mit Eigenleistung sowie ihren vor Ort neu beschafften Materialien. Das Projekt konnte aufgrund schwieriger Genehmigungsverfahren erst zwischen Januar und Juni 2024 umgesetzt.
Die Durchführung erforderte Registrierungen und Genehmigungen mehrerer Ministerien sowie eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Dorfältesten. Trotz erheblicher bürokratischer Verzögerungen, Währungsschwankungen und zusätzlicher Auflagen konnte das Projekt am Ende erfolgreich abgeschlossen werden.
Das Vorhaben ermöglichte besonders schutzbedürftigen Familien, die teils fast zwei Jahre in Zelten lebten, den Beginn eines sicheren Wiederaufbaus und eines Lebens in Würde. Das Projekt verbesserte die Lebensqualität, Eigenverantwortung und Hoffnung der Familien in einer von langanhaltender Not geprägten Region in Afghanistan.







