Projektbeschreibung: Aufbau von einem Traumazentrum
Projektpartner: Beginning of Life
Projektstandort: Chisinau, Moldavien
Zielgruppe: Ukrainische Flüchtlinge
Projektzeitraum: Seit 2023
Projektbudget: 18.000 €
Ukrainische Flüchtlinge erleben vielfältige Herausforderungen sowohl physisch als auch psychisch. Den entstandenen Traumata soll Raum zur Aufarbeitung und Auseinandersetzung gegeben werden. Evangelikale Allianzen, Kirchen und Partner haben sich zusammengeschlossen, um Unterstützung zu leisten und Beziehungen zu fördern, die den Grundstein für Frieden und Versöhnung in Osteuropa legen könnten. Das PRN (Peace and Reconciliation Network) hat auf folgende Weise auf die psychischen Belastungen der Geflüchteten reagiert: Sie stellten ein Startkapital für das Traumazentrum bereit. Dort gibt es nun für Flüchtlinge die Möglichkeit, mit ihren Erlebnissen umzugehen und innere Stabilität sowie neue Hoffnung zu finden und in diesem Prozess begleitet zu werden.
PRN konnte die Arbeit von Beginning of Life (BoL) finanziell unterstützen. Das Team von BoL hat bereits lange in Chisinau gearbeitet und ein hohes Maß an Fachwissen in die Traumazentren-Netzwerkverbindungen eingebracht. Sie unterstützten auch die lettischen und ungarischen Zentren, die sich in der Gründungsphase befinden, mit ihrer Expertise.

Unterstützung für ukrainische Frauen und Menschen mit Behinderung
Verschiedene Unterstützungsmaßnahmen konnten geleistet werden, beispielweise auch juristischer Beistand: ein Anwalt unterstützte bei rechtlichen Angelegenheiten, während ein Übersetzer bei notariell beglaubigten Übersetzungen weiterhalf. Für die Humanitäre Hilfe gab es Räumlichkeiten, wo die Verteilung von der Unterstützungsgütern stattfinden konnte. Für Menschen mit Behinderung wurden Transportkosten für die Verteilung von Hilfsgütern übernommen. In dem Zentrum fanden 59 freiwillige Veranstaltungen statt, darunter kreative Workshops und Therapien, die für Ukrainer und ihre Familien organisiert wurden.
Die Ergebnisse Ihrer Unterstützung
Das Projekt hat zur Integration ukrainischer Flüchtlinge in Litauen beigetragen, indem es ihnen half, Selbstvertrauen zu stärken, Unterstützung zu finden und soziale Kontakte zu knüpfen, insbesondere für alleinerziehende Mütter. Durch wachsende Freundschaften wurde die ukrainischen Gemeinschaft gestärkt. Das trug zur Reduzierung von Konflikten bei. Frauen übernahmen Führungsrollen und gaben ihre Erfahrungen an jüngere Frauen weiter.
Ein Online-Reservierungssystem für alleinerziehende Mütter erleichterte den Zugang zu Hilfsgütern. Our House stellte diese zur Verfügung. In Kooperationen soll das System weiter verbessert werden, sodass die Unterstützungsmaßnahmen bei den Bedürftigen ankommen. Vor allem jungen Müttern sollte geholfen werden, sich auf Geburten vorzubereiten. Viele berichten, dass sich verunsicherte junge Mütter durch das wachsende Netzwerk in der Gemeinschaft sicherer für die Geburt fühlten. Durch wachsende Freundschaften und begrenzten Platz entstanden spontane Netzwerkaktivitäten, wie Kleidertauschinitiativen.
Außerdem wuchs das Freiwilligennetz und es konnten 37 Tonnen humanitärer Hilfsgüter verteilt werden. Ohne das ehrenamtliche Engagement wäre das nicht möglich gewesen. Dies wuchs dadurch, dass deutlich wurde, wie praktische Hilfe einen sichtbaren Unterschied macht.